Stadt des Lichts

Eines der schön­sten Städte Sri Lankas ist Nuwara Eliya. Die Fahrt dor­thin zählt zu den inten­sivsten Reiseer­leb­nis­sen, die ich bisher hatte. Mit einem alten Zug reisen wir in das fast 2.000m gele­gene Hochland. Durchgeschüt­telt auf den alten Holzbänken bieten sich uns eine traumhafte Kulisse von Teeplan­ta­gen umrahmt von Berglandschaften.

Es gibt als Alter­na­tive auch  noch den Schnel­lzug. Preis­lich nehmen sich die bei­den so gut wie nichts. Bah­n­fahren ist in Sri Lanka generell sehr gün­stig. ich würde mich ruhi­gen Gewis­sens wieder für die alte Dampflok entschei­den. Unsere Fahrt dauerte auch nur ein­paar Stun­den, so dass sich das Ganze gut aushal­ten lässt. Man darf sich allerd­ings nicht wun­dern, wenn während der Fahrt auf ein­mal Leute dazu steigen und Nüsse verkaufen oder die Schienen repari­eren. Auch das gehört dazu.

Mit ein wenig Überre­dungskunst durfte ich dann sogar im Fahrerhaus Platz nehmen :-)

In Nuwara Eliya angekom­men ging es dann auch gle­ich weiter Rich­tung Teeplan­ta­gen. Dort haben wir einige Teep­flück­erin­nen besucht. Anfangs etwas schüchtern, haben sie sich dann doch bereit erk­lärt, für ein­paar Fotos zur Ver­fü­gung zu stehen.

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Zum Abend hin kühlen die Tem­per­a­turen hier bis auf unter 10°C runter. Die bere­it­gelegten Wolldecken im Hotelz­im­mer haben ihren Zweck also erfüllt.